Tinder für die Jobsuche?

Nach links oder rechts zu swipen entscheidet über Interesse oder Desinteresse. Dieses Schema kommt vielen Menschen verdächtig bekannt vor, die schon einmal per App auf Partnersuche waren. Doch längst hat sich das Schema in das Personalrecruiting verirrt. Job wird angezeigt, zack links, zack Job?! Schauen wir uns das näher. 

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Heute, knapp fünf Jahre später sind apps wit truffls immer noch da – und das durchaus erfolgreich. Denn was bei der Partnersuche klappt, geht doch auch bei der Jobsuche ooooooder?

Bewerbungen zu schreiben gehört wohl zu den umständlichsten Vorgängen, die einen begegnen können. Das liegt weniger an dem Bewerbungsprozess an sich – denn sich mit einem Unternehmen und seinen eigenen Fähigkeiten auseinanderzusetzen kann durchaus mit einer Schatzsuche vergleichbar sein und richtig Spaß machen!

Aber wenn wir an Bewerbungen denken, denken wir vor allem an den bürokratischen Aufwand dahinter: Zeugnisse einsammeln, notariell beglaubigen lassen, kopieren, jemanden mit Scanner finden… Und dann noch Anschreiben schreiben, einfach googeln und dann beten, dass das PDF-Format erfolgreich sein wird, ohne die Dokumentenstruktur zu überladen. Abgesehen von dem Umstand, der überhaupt erstmal betrieben werden muss, um ein Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen, findet das Ganze dann aber auch noch in unübersichtlichen Online-Portalen oder sogar per Post statt.

Wenn sich eine Sache in den letzten Jahren wirklich erfolgreich vor der Digitalisierung versteckt hat, dann das Bewerbermanagement, aber das hat gut Gründe:

Viele Personaler schätzen eine konservative Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse. Es ist zwar ein Umdenken zu erkennen, aber der effekt ist noch marginal und nur für bestimmte Zielgruppen passend. Genau das gleiche Fazit kann bspw. auch für die Online-Bewerbung festgemacht werden.

Steter Tropfen höhlt den Stein…

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