…gerade letztens: super Zeugnis gelesen, umfangreiche Aufgaben erledigt, gut bewertet (nicht zu gut) und eine gute Abschlussformel. Wirklich keinen Grund der aufhorchen ließ!!! Und was kommt am Ende raus: wir hatten (logisch, wir haben aufgrund der Bewerbung w,m,d gleich eingeladen) im Gespräch jmd. Kriminelles sitzen…das Zeugnis war ein Ergebnis eines Vergleiches…für mich als Senior Recruiter ist das schlimmer als ein weggelobtes Zeugnis, schlimmer als einen low-performer oder jmd. mit 3 Jahren workandtravel in Australien!
Klar, in ein Anschreiben kann man viel reinschreiben…in den Lebenslauf auch, Zeugnisse der Schule nicht und (eigentlich) in ein Zeugnis des letzten AG auch nicht. Doch leider kommt es immer wieder vor, dass Zeugniss selbst geschrieben werden oder wie oben erwähnt; Ergebnis eines Vergleiches oder einer Kündigung sind.
Ich bin zu wenig Jurist, um zu fordern, dass man Zeugnisse als juristische Verhandlungsmasse verbieten könne, aber ganz ehrlich: in der Praxis ist es einfach nur nervig und zeitaufreibend.
Also: bitte das Zeugnis nie zu hoch Gewichten und alles für Bares nehmen!
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